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Der Stallwechsel – so klappt es ohne Hektik

Im Leben von Pferd und Reiter kann es immer wieder dazu kommen, den Stall zu wechseln. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Umzug in eine andere Stadt, falsche Haltungsform für das Pferd oder Unzufriedenheit. Vielleicht sind aber auch nur die Ansprüche gestiegen.

Egal aus welchem Grund – ein Stallwechsel ist mit Aufregung für Pferd und Mensch verbunden. Neue Gesichter, neue Pferde und ein neues Umfeld.

Wird der Transport klappen?

Leben wir uns schnell ein?

 

All das sind Fragen, die dem Pferdebesitzer vor dem Umzug wohl im Kopf umher geistern. Mit genügend Vorbereitung können Sie diesem Tag allerdings entspannt entgegen blicken. Wir geben Ihnen einige hilfreiche Tipps und Gedanken an die Hand, damit Ihr Umzug in den neuen Stall ein voller Erfolg wird.

Die Organisation vorab!

Schon bei der Besichtigung des neuen Stalls sollten Sie einige organisatorische Dinge ansprechen. Entspricht der Tagesablauf Ihren Vorstellungen? Wie wird Ihr Pferd in eventuelle Gruppen eingegliedert? Gibt es einen Hofeigenen Tierarzt und Schmied, oder können Sie Ihre eigenen Leute an den Stall holen?

 

Das Gesundheitszeugnis

Klären Sie außerdem ab, ob das Pferd zusätzliche Impfungen benötigt und wann und wie im neuen Stall entwurmt wird. Einige Stallbetreiber fordern zudem ein Gesundheitszeugnis ein, um sich bei großen Beständen keine Krankheiten einzuschleppen. Das Gesundheitszeugnis darf nicht älter als 14 Tage sein – hier müssen Sie zeitlich richtig managen.

Stallwechsel

Der Transport

Ein weiterer großer Punkt ist der Transport. Ihr Pferd geht problemlos routiniert in den Anhänger und Sie haben sogar ein eigenes Gefährt? Perfekt. Dann müssen Sie sich um nicht viel kümmern. Sollte das nicht der Fall sein, gibt es einige Dinge zu klären:

Wo können Sie sich einen Anhänger und das passende Zugfahrzeug leihen?

Ist Ihr Pferd bei Schäden an diesem versichert?

 

Eventuell macht es Sinn, erfahrene Profis das Pferd fahren zu lassen. Das kommt auf die Strecke und auf das Pferd an. Wenn Sie die Möglichkeit haben, das Verladen vorher zu üben, sollten Sie das in jedem Fall tun! Der Tag des Umzugs läuft so wesentlich ruhiger ab.

Im neuen Stall angekommen nehmen Sie sich Zeit und beobachten Sie Ihr Pferd. Die Aufregung sollte sich in den ersten Tagen legen. Hinterlassen Sie dem Stallbetreiber auf jeden Fall Ihre Nummer, damit Sie bei eventuellen Notfällen erreichbar sind.

 

Mit diesen Punkten und einer Portion Ruhe wird Ihr Stallwechsel sicherlich ein voller Erfolg.