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Den passenden Sattel zum Reiten finden

Pferdesattel & Reitsattel

Foto von maxmann von pixabay.com

Es gibt ca. 15 verschiedene Arten von Pferdesättel die aus einem Sattelbaum aus Holz, Stahl, Aluminium oder Fieberglas bestehen, der dem Pferdesattel die Form gibt. Die Sitzfläche besteht aus Leder oder Kunststoff. Für die Passgenauigkeit eines Sattels für dem Pferderücken werden Sattelbäume in einer großen Anzahl von Größen und Kammerweiten angeboten. Es gibt auch Baumlose Sättel die sich leicht auf ein Pferderücken anpassen lassen und Sättel mit Lederbaum. Die Sättel werden mit Schabracken, Westernpads, Satteldecken, Pads, oder Woilache (einfache Wolldecke) vor schweiß geschützt und dienen teilweise auch als Polsterung.

Unsere Sattel Empfehlungen für Reit-Einsteiger

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Pferdesättel sollten immer angepasst sein denn das Skelett und die Muskulatur beim Pferd unterscheiden sich sehr stark von Rasse, Alter, Umfang und die Art des Trainings. Ein gut passender Sattel berücksichtigt diese unterschiedlichen Vorraussetzungen beim Widerrist der Wirbelsäule, Schulter und Rückenmuskulatur. Der Sattelbaum sollte mit der Größe seines Kopfeisens individuell ausgewählt und angepasst werden, genauso wie die Dicke und Form der Sattelkissen. Das beugt Druck und Scheuerstellen vor.

Die verschiedenen Sattelarten im Überblick

Hier finden Sie einige Erklärungen zu speziellen Sätteln. Insbesondere der Westernsall, der Dressursattel und der Springsattel sind häufig anzutreffen. Aber auch Fellsättel und spezielle Produkte für eng eingegrenzte Anwendungsbereiche kann man nutzen. Was die einzelnen Sättel in der Praxis bedeuten, zeigen wir hier.


Der Rennsattel

Rennsättel sind besonders kleine und leichte Sättel (ca. 250 g Gewicht), die bei Pferderennen eingesetzt werden. Sie bieten dem Pferd viel Bewegungsfreiheit damit sie eine hohe Geschwindigkeit erreichen. Sie eignen sich nicht zum bequemen Sitzen sondern ermöglichen den Rennsitz (vorbeugen in der Hocke).

Der Polosattel

Der Sitz eines Polosattels ist häufig aus Rauleder. Traditionelle Sättel haben statt den Sattelgurtschnallen einen langen Lederriemen, der öfters durch einen großen Ring gewickelt wird und so den Bauchgurt spannt. Zusätzlich haben Sättel beim Polosport zur doppelten Absicherung noch einen eigenen Sicherheitsgurt, der über den Sattel verläuft, falls sich während des Spiels der Sattel lockert oder gar löst. An den Sattelblättern sind keine Kniepauschen.

Der Damensattel

Im Damensattel sitzt die Reiterin in Seitsitz, das heißt mit beiden Beinen auf einer Seite – normalerweise links – am Pferd. Der Damensattel ist dem normalen Sattel unterlegen, da hier das rechte Bein zur Hilfestellung fehlt. Der Damensattel ist bei Stürzen gefährlich, da die Reiterin oft nicht vom Sattel los kommt.

Der Distanzsattel

Dieser Sattel ist speziell dafür ausgelegt, dass man Distanzritte von 100 km oder mehr hinter sich bringt. Er ist leicht und sollte bequem für Pferd und Reiter sein.

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Der Stocksattel

In einem Stocksattel sitzen Reiter tiefer und sicherer als im englischen Sattel was dadurch führt das es fast keine Bewegungsfreiheiten gibt. Dieser Sattel dient nicht zum Sport er ist ein reiner Arbeitssattel. Insbesondere für Anfänger und Einsteiger ist dieser Reitsattel sehr gut geeignet.

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Der Töltsattel

Ein Töltsattel ist ein Reitsattel, der vor allem für Gangpferde gedacht ist. Um deren Gangarten voneinander trennen zu können, muss der Reiter das eigene Gewicht anders auf dem Pferderücken verteilen als bei anderen Pferden. Der flache Töltsattel ermöglicht dieses Verhalten. Sein Schwerpunkt ist meist weiter hinten als bei gewöhnliche Sättel, kann aber auch einem Vielseitigkeitssattel ähnlich sehen. Da der Schwerpunkt weiter hinten im Sattel liegt, ist das Tölten für das Pferd erleichtert. Die Sitzfläche ist nicht immer glatt, sondern oft auch gerippt, ebenso die Pauschen.

Der Dressursattel

Der Dressursattel hat eine vergleichsweise kleine Auflagefläche, und der Reiter sitzt sehr nahe am Pferd. Es gibt tiefe, halbtiefe und normale, auch anatomisch genannte, Sitzflächen. Eine normale, eher flache Sitzfläche bietet mehr Bewegungsfreiheit, um beispielsweise die Hüfte nach Bedarf zu verschieben. Eine sogenannte tiefe Sitzfläche ist nicht näher am Pferd, sondern vorne und hinten höher aufgepolstert, wodurch der gefühlte tiefe, ruhige und sichere Sitz entsteht. Das lange, gerade geschnittene Sattelblatt erlaubt ein langes Bein, das für die Hilfen in der Dressur wichtig ist.

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Der Springsattel

Dieser Sattel ist speziell fürs Springreiten angefertigt, er ist etwas länger und der Sitz ist flacher als der Dressursattel wodurch weit nach vorn gezogene Sattelblätter mit hohen Pauschen ermöglicht werden, die dem Knie nach der Landung nach dem Sprung einen guten Halt bieten sollen. Er ist besser gepolstert da er darauf angelegt die Bewegungsfreiheit des Pferdes zu schützen.

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Der Wanderreitsattel

Der Wanderreitsattel findet vor allem bei mehrtägigen Wanderritten Verwendung. Er muss großflächig auf dem Pferd aufliegen, um auch bei langen Aufenthalten im Sattel keinen Druck zu erzeugen und hinreichend Möglichkeit zur Befestigung von Gepäck bieten.

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Der Vielseitigkeitssattel

Beim Vielseitigkeitssattel sitzt der Reiter nahe am Pferd und kann präzise Hilfen geben. Diese Sättel sind Sportsättel für Kurzzeitige Belastungen, die dem Reiter viel Bewegungsfreiheit bieten. Sie werden in der Dressur und auch in Springreiten genutzt und werden am häufigsten genommen da er vielseitig einsetzbar ist. Vielseitigkeitssättel sind besonders gut für Ausritte geeignet da man darin einerseits guten halt hat und alles mit machen kann sei es springen oder ähnliches.

Die Sattelblätter sind groß und haben eine runde Form, sie haben vorne Pauschen und teilweise auch hinten am Schweißblatt. Sie reichen von unteren Teil des Blatts bis fast ganz oben. Obwohl die Pauschen unter dem Blatt liegen sieht man schon von außen Ihre Lage. Je nach Sattelart sind die Pauschen unterschiedlich stark ausgeprägt und positioniert.

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Der Westernsattel

Westernsättel werden im Westernreiten und auch immer mehr im Freizeitreiten eingesetzt. Er bestand ursprünglich aus einem mit Rohhaut überzogenen Holzbaum und einem Aufbau aus Leder, das teilweise reichlich verschönert ist. Heutzutage werden gibt es auch die günstige Modelle die aus Kunststoffbäumen und Leder oder Kunststoffaufbauten angefertigt werden. Durch das er eine große Auflagefläche hat verteilt er sein Gewicht gut auf dem Pferderücken und seine Sitzform für den Reiter ist dieser Sattel gut geeignet für lang andauernde Ritte. Die Passform auf dem Pferd wird größtenteils bestimmt durch die Höhe und Weite der Kammer (Gullet), die Winkelung sowie die Längswölbung und Verdrehung (Twist) über die Längsachse des Sattelbaumes.

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